Regelmässig veranstaltet die Oberwaid medizinische Fachvorträge und Informationsveranstaltungen zu Themen aus den Bereichen Psychosomatik, Kardiologie, Orthopädie und moderner Prävention.
Profitieren Sie von dem Fachwissen unserer Referentinnen und Referenten.
Im Anschluss an die Referate besteht die Möglichkeit zu einem fachlichen Austausch.
Die Vorträge sind kostenlos und finden jeweils in den Seminarräumen der Oberwaid statt.
Regelmässig veranstaltet die Oberwaid medizinische Fachvorträge und Informationsveranstaltungen zu Themen aus den Bereichen Psychosomatik, Kardiologie, Orthopädie und moderner Prävention.
Profitieren Sie von dem Fachwissen unserer Referentinnen und Referenten.
Im Anschluss an die Referate besteht die Möglichkeit zu einem fachlichen Austausch.
Die Vorträge sind kostenlos und finden jeweils in den Seminarräumen der Oberwaid statt.
13. August 2026 ab 18.15 Uhr
Referentin:
Prof. Dr. Rahel Bachem
Professorin für Psychopathologie & Psychotherapie, Ostschweizer Fachhochschule
Der Vortrag richtet sich an Fachpersonen und Interessierte.
Die ICD-11 bringt mit der neuen Diagnose der Komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung (KPTBS) eine bedeutsame Erweiterung des klassischen PTBS-Konzepts. In diesem Vortrag erhalten die Teilnehmenden einen praxisorientierten und zugleich wissenschaftlich fundierten Überblick über das Störungsbild der (K)PTBS und lernen das zugrunde liegende Traumakriterium nach ICD-11 kennen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Akkumulation von Stressoren unterschiedlicher Intensität, die mit PTBS- und KPTBS-Symptomatik assoziiert sein können – aktuelle empirische Befunde werden hierzu vorgestellt. Zudem wird die Abgrenzung der ICD-11-KPTBS gegenüber der Borderline-Persönlichkeitsstörung erläutert.
Neben dieser konzeptuellen Einführung werden praxisrelevante Instrumente der Diagnostik vorgestellt, darunter Screening-Verfahren sowie das International Trauma Interview (ITI) zur Erfassung von ICD-11-(K)PTBS.
Der Vortrag schliesst mit einem Blick über die traditionellen diagnostischen Kategorien hinaus: Wie wird Trauma in unterschiedlichen kulturellen Kontexten erlebt, verarbeitet und ausgedrückt? Präsentiert werden Ergebnisse einer aktuellen Studie im Rahmen eines internationalen Netzwerkprogramms. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Traumafolgen im Schweizer Kontext sowie den kulturellen Werten, die damit in Zusammenhang stehen. Der Vortrag zeigt auf, wie kulturelle Kontexte die Wahrnehmung, Deutung und den Ausdruck traumatischer Erfahrungen prägen – und welche praktischen Konsequenzen sich daraus für eine kultursensible psychotherapeutische Praxis ergeben.
18. Juni 2026 ab 18.15 Uhr
Referenten:
Dr. med. Claudio Stöbe & Dr. med. Patrick Studer
STEP — Ihre Orthopäden & Klinik Stephanshorn, St. Gallen

